Kreativ trotz Schulstress – How HSP Teachers keep the Spark alive
Aug 28, 2025
Kreativität als hochsensible Lehrkraft fördern – zwischen Alltag, Achtsamkeit und Ausdruck
Hallo und schön, dass du da bist!
In dieser Podcast-Folge von Too Sensitive? My Ass! geht es um ein Thema, das vielen meiner Klient:innen unter den Nägeln brennt – und das ich selbst aus meiner Zeit im Lehrerinnenberuf nur zu gut kenne:
👉 Wie kann ich als hochsensible Lehrkraft meine Kreativität bewahren, pflegen – und leben?
Wenn Kreativität sich zurückzieht
Vielleicht kennst du das Gefühl: Früher hast du leidenschaftlich Unterricht geplant, Materialien erstellt, kreative Projekte entwickelt. Du hattest Ideen – und die Freude daran, neue Wege zu gehen.
Und dann kam der Schulalltag:
💥 Lärm.
💥 Zeitdruck.
💥 Meetings, To-dos, Konflikte.
Irgendwann hast du gemerkt: Ich funktioniere nur noch. Und meine Kreativität? Fühlt sich wie verschollen an.
Ich erinnere mich an einen Moment, in dem ich das selbst so stark gespürt habe. Ich saß vor einem Arbeitsblatt, wollte eine schöne Einheit planen – aber in mir war nur Leere. Mein Nervensystem war so überreizt, dass ich mich selbst kaum noch spürte, geschweige denn kreative Ideen hatte.
Und das, obwohl ich weiß: Ich bin kreativ. Ich war Tätowiererin, ich kenne diesen schöpferischen Zugang. Aber wenn mein System überflutet war, war alles weg. Und ich hatte mir selbst keine Erlaubnis mehr gegeben, kreativ zu sein.
Hochsensibilität & Kreativität – ein natürliches Match
Das Paradoxe ist: Hochsensible Menschen sind oft besonders kreativ.
Wir denken komplex.
Fühlen tief.
Sehen Zwischentöne.
Und erkennen Möglichkeiten, wo andere nur Regeln sehen.
✨ Das macht uns zu wertvollen Gestalter:innen – im Klassenzimmer, im Kollegium, im System.
Aber: Kreativität braucht Bedingungen. Sie gedeiht nur, wenn sie sich sicher fühlt. Wenn Ruhe da ist. Raum. Ein reguliertes Nervensystem.
Wenn deine Kreativität also gerade „weg“ ist, heißt das nicht, dass sie verschwunden ist. Sie hat sich nur zurückgezogen – aus Schutz. Und das verdient Mitgefühl, keine Härte.
Erste Schritte zurück zur schöpferischen Kraft
Hier teile ich 4 Impulse, die dir helfen können, deine kreative Energie wieder zu spüren:
1. Der kreative Container – 10 Minuten nur für dich
Schenk dir täglich 10 Minuten freies, absichtsloses Kreieren:
🖊️ Schreiben (Journal, Gedicht, Gedankenstrom)
🎨 Zeichnen (auch wenn du „nicht zeichnen kannst“)
💡 Ideen sammeln – ohne Druck, dass etwas entstehen muss
Wichtig: Kein Ziel. Nur Raum. Das ist Selbstfürsorge für dein kreatives Ich.
2. Achtsame Übergänge – Mini-Rituale im Alltag
Zwischen zwei Stunden, vor der Pause, nach einem Gespräch:
🌬️ Augen schließen, tief atmen
🧘♀️ Einen Satz innerlich wiederholen, z.B.: „Ich gestalte. Ich darf langsam machen.“
🌀 Kleine Körperbewegung – Stretch, Ausklopfen, Hände schütteln
Diese Verbindung aus Embodiment & Powerphrasen kann Wunder wirken. In meinem eBook 30 Powerphrasen für dein sensibles Nervensystem findest du mehr dazu.
3. Kreativität teilen – statt allein tragen
Such dir einen Kollegin, mit dem/der du regelmäßig kreativ brainstormst – 15 Minuten alle zwei Wochen reichen.
✨ Kreativität wächst, wenn sie gesehen wird.
4. Erlaube dir, unperfekt zu gestalten
Gerade sensible Lehrer:innen neigen zu Perfektionismus.
Aber: Kreativität braucht auch Chaos, Leichtigkeit, Verspieltheit.
Probier etwas aus – auch wenn es nicht „fertig“ ist. Auch wenn es unordentlich ist. Dein System wird aufatmen.
Kreativität als Widerstand – und als Kraftquelle
Kreativ zu sein in einem System, das auf Funktionieren ausgerichtet ist, ist ein Akt des Widerstands.
Ein JA zu dir.
Ein JA zu echter Verbindung im Unterricht.
Ein JA zu deiner Kraft.
Wenn du als sensible Lehrkraft wieder gestaltest, spüren deine Schüler:innen das sofort.
Du wirst wieder zur Gestalterin – nicht nur von Unterricht, sondern von echten Momenten.
✨ DEIN MINI-SCHRITT HEUTE
Wenn du spürst: Ich will da wieder hin. Raus aus dem Funktionsmodus. Rein in meine Kraft, dann habe ich zwei kleine Einladungen:
🧡 Freebie „10-Minutes-a-Day-Method“ – mit strukturierten Übungen für dein Nervensystem & deinen kreativen Flow
🤍 Kostenloses Kennenlerngespräch – ganz ohne Druck. Wir schauen gemeinsam, was DU brauchst, um wieder Zugang zu deiner kreativen Energie zu finden.
Abschlussimpuls:
Wo im Schulalltag spürst du dich nicht mehr?
Wo sehnst du dich nach Tiefe, Spiel, Gestaltung?
Was ist ein Mini-Schritt, den du heute noch gehen kannst?
✨ Du darfst du sein. Du darfst kreativ sein. Du darfst gestalten. Auch im System Schule.
Ich glaub an dich.
Bis ganz bald –
Deine Nadine 🤍
Nurturing Creativity as a Highly Sensitive Teacher – Between Daily Life, Mindfulness & Expression
Hello and welcome back!
In this episode of Too Sensitive? My Ass!, I’m diving into something that’s so present for my clients – and something I know deeply from my own time as a teacher:
👉 How can I, as a highly sensitive educator, protect, nurture, and live my creativity – despite the daily demands of school life?
When Creativity Withdraws
Maybe you know the feeling:
You used to love creating. Planning. Exploring new ways of teaching. You had ideas and energy.
And then school life happened:
💥 Pressure
💥 Noise
💥 Conflicts, meetings, endless lists
Until suddenly, you realize: I’m only functioning. And your creativity? Feels like it stayed behind in the staff room.
I remember one moment clearly: I sat in front of a blank worksheet, trying to prepare a unit I usually loved. But there was nothing. Just exhaustion. My nervous system was so overstimulated, I couldn’t even feel myself – let alone be creative.
And the hardest part? I knew I was creative. I had been a tattoo artist – creativity was in my bones. But with a frazzled nervous system, it was gone. And I’d stopped giving myself permission to access it.
Sensitivity & Creativity – A Natural Match
Here’s the paradox: highly sensitive people are often naturally creative.
We sense nuance.
We feel deeply.
We see what others miss.
We are creators.
But creativity only flows when there’s safety. When there’s space. When your nervous system isn’t constantly in survival mode.
If your creativity has gone quiet – it hasn’t left. It’s just seeking shelter. That’s not failure. It’s protection. And it deserves care.
4 Ways to Reconnect With Your Creative Spark
1. The Creative Container – 10 Minutes Just for You
Every day, take 10 minutes just for free creating:
🖊️ Journaling or writing freely
🎨 Doodling or messy sketching
💡 Brainstorming for a future idea – with zero expectations
The key: No goals. Just space. Just play. This is self-care for your imagination.
2. Mindful Transitions – Rituals for Your Nervous System
Between lessons or meetings, pause:
🌬️ Close your eyes and breathe
🧘♀️ Say to yourself: “I am a creator. I can move slowly.”
💃 Move – stretch, shake, tap – and reconnect to your body
This mix of embodiment and nervous system care is powerful. Want more? Grab my 30 Power Phrases for Your Sensitive Nervous System eBook.
3. Create in Community
Find a trusted colleague and set a 15-minute creativity check-in every two weeks.
✨ Just to share ideas, sparks, experiments. Creativity grows when it's witnessed.
4. Let Go of Perfection
Sensitive teachers often overprepare. We want depth, clarity, impact.
But creativity also needs:
🎨 Mess
🎲 Play
🌀 Chaos
Give yourself permission to create something unfinished. Imperfect. Real.
Creativity as Quiet Resistance
Being creative in a system built for efficiency is a radical act.
It’s saying yes – to yourself.
Yes to your humanity.
Yes to a different kind of classroom: one that connects.
And when you, as a highly sensitive teacher, reclaim that spark, everyone wins.
Your students will feel it.
You’ll show up real. Alive. Creative.
✨ YOUR INVITATION TODAY
If you're thinking Yes, I want this – I want to feel like myself again, here are two gentle invitations:
🤍 Book a free discovery call – no pressure, just space to explore what you need to reconnect with yourself
Final Reflection:
Where in your school day do you feel disconnected from yourself?
Where do you long for depth, expression, ease?
What’s one small step you could take today?
✨ You’re allowed to be you. You’re allowed to be creative. You’re allowed to lead differently – and beautifully.
I believe in you.
With love,
Nadine 🤍